Was ist Buttermakrele und wie serviert man sie auf einem festlichen Buffet?
Buttermakrele ist einer der ungewöhnlichsten Räucherfische in der Theke – und für viele Genießer ein echter Geheimtipp. Ihr schneeweißes, fast schmelzend zartes Fleisch und der milde, buttrige Geschmack machen sie zu einer besonderen Delikatesse für festliche Anlässe. Gleichzeitig ist sie ein Fisch, über den man ein wenig wissen sollte, bevor man ihn serviert. In diesem Ratgeber erklären wir, was Buttermakrele eigentlich ist, wie sie schmeckt, worauf Sie bei der Portionsgröße achten sollten und wie Sie sie auf Ihrem Buffet perfekt in Szene setzen.
Buttermakrele: Herkunft und Fischart
Trotz ihres Namens ist die Buttermakrele keine Makrele im eigentlichen Sinn. Sie gehört zur Familie der Schlangenmakrelen und ist mit der Atlantischen Makrele, die wir als Räuchermakrele kennen, nur entfernt verwandt. Unter dem Handelsnamen Buttermakrele werden vor allem der Escolar und der eng verwandte Ölfisch angeboten. Beide leben in den tiefen Gewässern tropischer und subtropischer Meere und werden dort meist als Beifang der Thunfisch- und Schwertfischfischerei gefangen.
Buttermakrelen sind kräftige, dunkel gefärbte Raubfische, die deutlich größer werden als die heimische Makrele. Ihr Fleisch ist dagegen ausgesprochen hell. In den Handel kommt die Buttermakrele in Deutschland fast ausschließlich als heißgeräuchertes Filet, das in Scheiben oder Stücken angeboten wird. Ihren Namen verdankt sie dem außergewöhnlich hohen Fettgehalt und der buttrigen Konsistenz ihres Fleisches.
Geschmack und Konsistenz: was die Buttermakrele so besonders macht
Geräucherte Buttermakrele hat ein schneeweißes bis cremefarbenes Fleisch mit einer festen, saftigen Struktur, die auf der Zunge fast zerschmilzt. Der Geschmack ist mild, leicht süßlich und erinnert an Butter – ganz anders als die würzige, kräftige Räuchermakrele. Typische Fischaromen treten in den Hintergrund, weshalb die Buttermakrele auch bei Gästen beliebt ist, die sonst eher zurückhaltend bei Fisch sind.
Beim Heißräuchern wird der Fisch gesalzen und anschließend im Holzrauch gegart. Der hohe Fettgehalt sorgt dafür, dass das Fleisch dabei besonders saftig bleibt und den Rauchgeschmack harmonisch aufnimmt. Die goldbraune Oberfläche bildet einen schönen Kontrast zum hellen Inneren und macht die Buttermakrele auch optisch zu einem Hingucker auf jeder Fischplatte.
Häufige Fragen zur Buttermakrele
Nein, die Buttermakrele gehört zur Familie der Schlangenmakrelen und ist mit der Atlantischen Makrele nur entfernt verwandt. Unter dem Namen Buttermakrele werden vor allem der Escolar und der Ölfisch gehandelt.
Geräucherte Buttermakrele schmeckt mild, leicht süßlich und buttrig. Ihr Fleisch ist schneeweiß, saftig und sehr zart. Im Vergleich zur Räuchermakrele ist sie deutlich weniger würzig und fischig.
Buttermakrele liefert hochwertiges Eiweiß, hat aber einen sehr hohen Fettgehalt. Ein großer Teil dieses Fetts besteht aus Wachsestern, die schwer verdaulich sind und bei größeren Mengen Verdauungsbeschwerden verursachen können. Sie sollte deshalb nur in kleinen Portionen genossen werden.
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